Das ganzheitliche E-Commerce Konzept

Eröffnen Sie einen Onlineshop - Die Richtlinie für Ihre private Onlineshop "Mondlandung".

E-Commerce Templates

Zunächst meinen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung! Sie zählen zur statistisch gesehen häufig anzutreffenden Gruppe derer, die Ihrem Leben einen neuen oder weiteren Anreiz und der Langeweile ein Ende setzen möchten. In dem sie ein Online Business, sprich einen Onlineshop erstellen und eröffnen wollen. Da wo früher der Schritt in die Selbstständigkeit mit einem Ladengeschäft und mit offensichtlich hohen Investitionen Ihren Anfang nahm, steht Heute, Dank der digitalen Transformation, der Onlineshop als zentraler Marktplatz inmitten der eigenen Begehrlichkeiten. Er ist der vermeintlich einfachste und günstigste Einstieg in den Handel mit Waren und Produkten. E-Commerce Ideen

  • Nur, ist das wirklich so einfach?
  • Über welches Budget muss ich tatsächlich verfügen?
  • Reicht mein Wissen um marktwirtschaftliche Belange berücksichtigen und anwenden zu können?
  • Was muss ich dazu wissen?
  • Welches Shopsystem verwende ich und was benötige ich dazu noch?

Eines ist allerdings bei allen Kandidaten sicher: Sie werden einiges an Zeit investieren müssen. Zeit die für die Berechnung des "Return of Investment" (ROI) nicht berücksichtigen werden kann. Aber hey, wie heißt es bei Douglas Adams in "The Hitchhiker's Guide to the Galaxy": Don't Panik!

Auch wenn die Zeitinvestition sicher ist. Es existieren noch eine paar Aspekte mehr, die Sie kennen sollten und die das E-Commerce Leben sicherer und später auch einfacher und hoffentlich erfolgreicher gestalten. Einige sehr oft gestellte Fragen möchte ich als erstes und ohne Umschweife beantworten. Und verwenden Sie das folgende als Sondierungsbasis um bei positiver Beurteilung die weiteren Ausführungen als Richtlinie zu verstehen. ;)

Trage keine Maske - sei Du selbst, verkaufe keine Produkte, an die du nicht 100% glaubst und am wichtigsten: Nimm nichts persönlich - sondern fokussiere Dich auf das Problem. Sonst machst Du aus Dir ein Problem! ;)

Viel Erfolg - Thomas!

Eine kleine FAQ zu Beginn

Support Frage: Was kostet es einen onlineshop zu erstellen?

Wir erstellen für unsere Kunden z. B. komplette Onlineshops, die mit WooCommerce oder Gambio funktionieren. Wenn Sie vieles selbst machen und nur Ihr wirklich initiales CI im Shop Template bzw. Theme erkennen möchten, dann kommen Sie mit ca.  3.000 EUR initial - plus der monatlichen Kosten aus. Dieser Shop ist dann in einem Web-Account installiert, besitzt Ihr CI samt beispielsweise einem Startseiten Slider, allerdings ohne Inhalte. Er berücksichtigt dafür aber die deutschen Richtlinien und rechtlichen Erfordernisse, so dass Sie sofort loslegen und ihn mit Leben zu füllen können.

Google Suche: onlineshop erstellen was beachten

Nun, so kurz die Frage ist, so kurz kann die Antwort leider nicht ausfallen. Ich hoffe Sie haben nach solch einer Suche bei Google diese Richtlinie gefunden. In ein, zwei Sätzen ist das eben nicht zu beantworten. Aber lesen Sie einfach weiter und Ihre Fragen werden umfassend beantwortet.

Google Suche: mit welchem programm onlineshop erstellen

Die "Programme" sind die Onlineshops. Es ist sehr häufig so, dass initial kein Lizenzshop zum Einsatz kommt, der einige Tausend EUR kostet, ohne das irgendetwas produktives für Sie passiert ist. Daher betrachten wir grundsätzlich nur Onlineshops aus dem Open Source Bereich, wie z.B. WooCommerce (Wordpress Plugin), Gambio oder Prestashop als starke Alternativen zu Magento oder Shopware. Diese sind grundsätzlich kostenlos zu haben. Verdient wird dann übrigens mit der Dienstleistung. Aber und das ist das große Plus: Sie können vieles auch selbst erledigen - zumindest erst einmal theoretisch - und sparen dabei Geld!

Dies sind häufig gestellte Fragen - nur weniger. Denn das Fragen Spektrum, welches man anlegen sollte, ist um einiges höher. Aber lassen Sie sich durch meine Worte nicht entmutigen - diese Hürden schaffen Sie mit der folgenden Lektüre zumindest schon mal aus dem Weg. Der Rest folgt, wenn Sie bereit sind!

Ohne Plan kein Ziel - hier unsere Richtlinie für den erfolgreichen Start als Online Händler

Das eröffnen eines Online-Shops hat einen wirklich großen Vorteile gegenüber der Eröffnung eines physischen Geschäfts: Sie können Millionen von Kunden damit erreichen. Um aber auch Erfolg damit zu haben, sollten Sie einen Online-Shop so betrachten, wie Sie es Ladengeschäftbesitzer tun würden. Sie benötigen mindestens ein Produkt mit Verkaufswert und von dem Sie überzeugt sind (unterschätzen Sie das nicht), einen benutzerfreundlichen Onlineshop samt Webhoster und Dienstleister und last but not least- eine solides Konzept.

Ziele setzen

  • Was will ich verkaufen und an wen?
  • Wie liefere ich die Ware aus und mit wem erledige ich das?
  • Wo werbe ich?
  • Was kostet das?
  • Kann ich meinen Shop selbst für die Suchmaschinen optimieren?
  • Bin ich selbst in der Lage das Shop Template anzupassen?
Wie setze ich mir Ziele?

Zunächst sollten Sie Ihre Aufgaben kennen, sich den Chancen, aber auch den Risiken bewusst sein. Erst daraus sind ihre realistischen Ziele erkennbar. Ziele benötigen einen Zeitplan. Der Zeitplan wiederum muss von Ihnen, von Ihnen und weiteren Dienstleistern oder nur durch Dienstleister möglichst eingehalten werden. Also schreiben Sie zunächst einmal Ihre Ziele auf und wer Sie erfüllt. Sie können das auch erst mit Fragen verbinden. Hier einige Beispiele für typische Fragen für diesen Abschnitt der Onlineshop Erstellung. Aus dem Shop- und Hostingbereich wären z.B. folgende:

  • Wie registriert man einen Domain-Namen
  • Wie wählt man das beste Hosting aus?
  • Wie erhalte ich ein SSL-Zertifikat
  • Wie installiert man den Shop?
  • Wie passte ich mein Shop Template an - also die Optische Seite?
  • Wie erstelle ich Produkte im Online-Shop?
  • Benötige ich Erweiterungen - also Plugins?
  • Muss ich mich weiterbilden um den Onlineshop zu verstehen und auch um das Geschäft wachsen zu lassen?
  • ...

Nun formulieren Sie aus Ihren Fragen die gewünschten Ziele.

Ein Bsp.: Wie erhalte ich ein SSL-Zertifikat?

Stellen sie sich die Frage: Kann ich das selbst?

Antwort Ja > Dann "Das SSL Zertifikat bestellen und installieren."

Antwort Nein > Ansonsten "Web-Hoster anschreiben, dass Sie ein SSL Zertifikat benötigen."

Gehen Sie so mit allen Fragen vor. Am besten Sie machen dass mit einem einfachen Textprogramm. Denn Sie müssen Ihre Ziele später mit großer Wahrscheinlichkeit umsortieren, um eine logische Reihenfolge zu erhalten.

Risiken gehören nicht nur zum Leben dazu

Neben den nun selbst ermittelten Aufgaben - also letztlich den noch etwas unklaren Zielen - die Sie oder jemand anderes erfüllen werden müssen, sollten Sie sich auch darüber im klaren sein, welche Risiken es gibt und auch welche Chancen dazu existieren. Wenn Sie davon ausgehen dass ihre Ziele auch Chancen nach sich ziehen könnten, so benötigen Sie für ein komplettes Szenario und als möglichen Gegenpol, auch die möglichen Risiken. Diese Aufgabe gleicht - wie im richtigen Leben - einer Waage, in der bei einer ungleichen Last eine entsprechende Reaktion notwendig wird, um das Ungleichgewicht wieder auszugleichen. Nur hier geht es um eine Strategie zur Vorgehensweise, wie Sie mit den Ihnen möglichen Voraussetzungen arbeiten können.

Stellen Sie sich Fragen wie: "Was kann passieren, wenn das Onlinegeschäft nicht so läuft wie gedacht" oder "Bin ich auf Rückschläge vorbereitet oder besteht die Chance einen größeren Bestellerkreis anzusprechen, was kostet mich das und lohnt es sich? Diese initiale und wichtige Aufgabe können Sie auch mittels einer s.g. SWOT Analyse versuchen aufzulösen.

SWOT Analyse

SWOT bedeutet→ (Strengths | Weaknesses) ⇒ (Opportunities | Threats)

Zu Deutsch → (Stärken | Schwächen) ⇒ (Chancen | Risiken)

Jetzt, nachdem Sie sich mit dem Thema "Onlineshop Eröffnung" inhaltlich beschäftigt haben, ist es Zeit die ermittelten Aufgaben, die Chancen und Risiken, gegenüber zustellen um abwägen zu können ob sich Ihr Vorhaben zum Guten oder in die andere Richtung wenden könnte. Oder einfacher ausgedrückt: Sie stellen Ihre Stärken und Schwächen auf der einen Seite, den Chancen und Risiken auf der anderen Seite gegenüber. Daraus ergeben sich bestimmte strategische Ansätze, die Sie nutzen können um Ihr Projekt Ihren Anforderungen besser anzupassen:

Beispiel einer SWOT - Analyse

E-Commerce AnalyseDiese Grafik dient Ihnen abzuwägen zwischen den relevanten Aspekten zu Ihrem Wunsch und Vorhaben. Diese Abwägung wird letztlich in vier verschiedenen Arten von Strategien unterschieden, die für Sie - zunächst - am besten geeignet sind. Denn durch die Veränderung wird sich die Lage auch ändern, so dass Sie eine SWOT Analyse immer wieder mal wiederholen sollten um Ihre Strategie zu überprüfen.

SWOT Strategien

  • Stärken[S] / Chancen[O]: Wie lassen sich Ihre Stärken einsetzen, um weitere Chancen zu kreieren?
  • Stärken[S] / Risiken[T]: Wie lassen sich die Projekt Risiken über Ihre Stärken minimieren oder sogar beseitigen?
  • Schwächen[W] / Chancen[O]: Welche Schwächen müssen minimiert werden, um Chancen nutzen zu können?
  • Schwächen[W] / Risiken[T]: Welche Schwächen müssen minimiert werden, um Risiken möglichst aus dem Weg zu gehen?

Wenn Sie nun beide Seiten für sich überlegt haben, stellen Sie diese Antworten gegenüber. Einmal die, die in Ihrem Einflussbereich liegen und auf der anderen Seite die extern Gefahren. Die darauf ermittelbaren Strategien sind am besten in einer Diskussion ermittelbar.

  1. S-O-Strategie: Motto: “Weiter so und Think Big”.
  2. S-T-Strategie: Sie sollten sich zunächst gegen mögliche Gefahren “absichern”.
  3. W-O-Strategie: Nutzen Sie Ihre Chancen um Schwächen abzuschwächen.
  4. W-T-Strategie: Gefahr droht. Keine Panik, aber besser gleich absichern.

Nun sind Sie genügend sensibilisiert um entscheiden zu können ob Ihr Vorhaben Sinn macht! Und ich bin sicher, dass macht es!

Zielgruppe definieren - Buyer Personas

Buyer Persones im E-CommerceDas Fundament dazu sind die so genannten Buyer Personas. Es empfiehlt sich z.B. seine Kunden zu befragen um Details zu erhalten. Welche Fragen das sein können, dass sehen wir gleich. Das Problem aber der Befragung der meisten „Neue Idee“ Projekte ist, dass noch gar kein Kunden existieren, die man befragen könnte. Selbst wenn man schon Kunden in anderen Bereichen hat, ist das nicht die Zielgruppe. Klar, man könnte nun seine Fragensammlung erstellen und hinausgehen in die Straßen. Fraglich ist aber ob Sie dort tatsächlich Ihre Zielgruppe befragen oder eben doch einfach nur „irgendwelche“ Passanten. Insbesondere wenn es sich um ein Online Projekt handelt. Da es sich um eine fiktive Person handelt, die Sie schließlich kennen sollten, denn für Sie erstellen Sie ja Ihr Angebot, präferiere ich eine andere Vorgehensweise. Die der Suche nach statistischen Hinweisen.

  • beruflicher Hintergrund, (Job, Werdegang, ... )
  • demographische Merkmale: (Geschlecht, Alter, Ort, Familie)
  • Eigenschaften, (Auftreten, Kommunikation, ... )
  • Ziele, (primär, sekundär)
  • Herausforderungen, (primär, sekundär)
  • Echte Zitate, (Über Ziele und Herausforderungen)
  • Einwände gegen unser Produkt
  • Marketing Message, (wie würden Sie dieser Persona die Lösung für ihr Problem beschreiben?)
  • Elevator Pitch, (Wenn Sie die Person mit einem Satz von unserem Produkt überzeugen müssten, wie würde der lauten?) https://blog.hubspot.de/marketing/buyer-persona-erstellen

Finanzierung: Ihr Budget

All the things I could do, If I had a little money, It's a rich man's world

E-Commerce Strategie Dieser kleine Text-Schnipsel aus einem ABBA Titel trifft das grundsätzliche Problem zwar mit dem liebenswerten und klassischem 70er Jahre Charme, dennoch aber mit geradezu schlafwandlerischer Genauigkeit exakt ins Schwarze. Denn laut einer aktuellen Oxfam-Studie konnte sich nur EIN Prozent der Gesamt Bevölkerung, ganze 82 Prozent des weltweiten Vermögenszuwachses sichern. Der Gedanke, der vielen dabei in den Sinn kommen könnte, nämlich "daran werden wir nichts ändern können", ist falsch. Auch wenn Sie ein halbes Vermögen in das Phrasenschwein der Sendung "Doppelpass" werfen müsste, demotivieren Sie sich nicht mit dem "ich kann ja eh nichts tun" Slogan! Sie können und Sie werden, wenn Sie hinter der Sache stehen. Sorgen Sie für finanziellen Input. Das geht! Und unter Umständen sogar zusammen mit den "vermögenden" Damen und Herren als Investoren oder gar Sponsoren. Warum nicht? ;)

Budget Beschaffung

Der Weg zur Bank ist dabei der vermutlich einfachste und ebenso auch der teuerste - trotz der immer noch niedrigen Zinsen. Gehen Sie doch ruhig mal neue Weg, wenn Ihnen das notwendige Kapital nicht in den Schoß gefallen ist, sondern Sie es sich verdienen mussten und müssen. Es existieren einige Möglichkeiten die Ebbe in der Kasse aufzufüllen ohne gleich die Hausbank reicher zu machen. Hier finden Sie ein paar Ideen dazu. Weiter unten sprechen wir dann darüber wie viel Budget überhaupt nötig, um einen Onlineshop zu realisieren.

Zehn Möglichkeiten der Budget Beschaffung

Lassen Sie sich inspirieren.

  1. Der Klassiker: KFW Gründerkredit
  2. Noch ne Bank, noch en Kredit: Grenke Bank
  3. Der NRW Bank Gründungskredit
  4. Der Gründungszuschuss
  5. Suchen Sie Ihren Business Angel auf
  6. Accelerator Programme, sprich finanzieller Support über ein zeitlich begrenztes Förderprogramm
  7. Private Sponsoren Crowdfunding
  8. Investoren über z.B. Crowdinvesting
  9. Private Equity - per professionelle Anleger
  10. Media for Equity Beteiligung

Damit sind die Möglichkeiten aus Zuschuss, Förderung, Invest- oder auch Risikokapital sicher noch nicht erschöpft. Sie werden ein Weilchen benötigen die Möglichkeiten zu checken, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie etwas interessantes finden werden, was Ihnen das nötige Startkapital verschafft.

Startkapital: Investitionskosten eines Onlineshops

Nun möchten Sie sich wissen was Sie denn investieren müssen, wenn Sie einen Onlineshop eröffnen oder erstellen möchten. Gleich vorweg: Das ist im generellen schwer zu sagen, denn logischerweise sind die Voraussetzungen jeder Person andere, auch die Möglichkeiten, wie auch die Ansprüche und die grundsätzliche Idee für die Eröffnung ist es insbesondere auch. Gehen Sie von einer Budget Lösung aus und schauen Sie welche Mittel Sie noch investieren müssen. Grundsätzlich sind alle Kosten für beide Fälle relevant, dennoch aber ist auf Grund der Budget Lösung die Verteilung anders, bzw. einige Faktoren fallen schlicht heraus, da Sie nicht finanzierbar sind. Daher entscheiden Sie selbst was Sie evtl. selbst erledigen können und welche Ansprüche Sie stellen und was Sie unbedingt vergeben müssen - denn ganz Ohne externen Support werden Sie nicht auskommen. Das kann sich dann ändern und Sie können zuvor vernachlässigte Teile später realisieren.

Der Onlineshop als Mittelstandlösung für KMU (Kleine und mittlere Unternehmen)

Warum Sie diesen Artikel lesen ist klar. Sie möchten einen Onlineshop erstellen und wollen wissen was man alles beachten muss. Sie nutzen hier also eine - in dem Fall kostenlose - Beratung. Das wird nicht immer kostenlos sein. Auch bei uns nicht, wenn es tiefer in die Materie geht. Daher sind Berater Honorare ein wichtiger Kostenfaktor. Denn Fallstricke und Fettnäpfchen gibt es auch hier und wie man Sie umschifft sagen Ihnen die Profis, wie meine Wenigkeit als E-Commerce Manager IHK. Für die Strategie und das Konzept, rechnen Sie wie folgt. Wir gehen von einmaligen, bzw. jährlichen Kosten aus:

1. Beratung, z. B. durch E-Commerce Manager: min. 3.000, realistisch 5.000 EUR einmalig Damit wären Sie im Bilde bei den inhaltlichen Anforderungen und noch außen vor bei den rechtlichen Erfordernissen. Sie benötigen AGB, Widerrufsrecht und seit neustem (ab dem 25. Mai 2018) auch die Berücksichtigung der recht strikten Auslegung des Datenschutzes durch die DSGVO - der Datenschutz-Grundverordnung. Hinzu kommen evtl. noch zusätzliche Faktoren, die sich je nach Produkt und Zielgruppe unterscheiden und Ihren Handlungsbedarf erweitern.

2. Beratung, z. B. durch einen E-Commerce bewanderten Rechtsanwalt: min. 500, realistisch 1.500 EUR einmalig Als letzten Punkt aus der Beratungsriege ist hier ein Steuerberater vorgesehen. Am Anfang wird das vermutlich überschaubar sein, da die meisten Berater nach Umsatz arbeiten.

3. Beratung, z. B. durch einen Steuerberater: min. 600, realistisch 2.000 EUR jährlich inkl. Einkommenssteuerberechnung Und damit ist die am häufigsten gestellte Frage an der Reihe. Welches Shopsystem kommt zum Einsatz? Eines ist sicher. Auch Open Source Shopsysteme wie WooCommerce oder Gambio kosten Geld - auch wenn Sie an sich kostenlos zu erhalten sind. Um externe Dienstleistungen für technische Anpassungen werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht herum kommen - es sei denn, Sie kennen sich mit PHP, HTML, CSS & Co aus. Hinzu komme die grafische Anpassung des Templates - sprich die Anpassung der optischen Seite oder des Themes auf Ihr CI, sowie auch das Web Hosting. Denn irgendwo muss Ihr Shop ja auch ins Internet.

4. Shopsystem, Webdesign und Hosting: min. 600, realistisch 3.500 EUR inkl. Webdesign einmalig,, Hosting i.d.R. mtl. min. 10. realistisch 50 EUR (eigener Server 350 EUR/mtl.) Dann ist es abhängig davon ob Sie für Ihre Produkte Lagerplatz benötigen. Auch Versandkosten und Kosten für Zahlungsanbieter sowie eine vermutlich fortwährenden Einsatz von Dienstleistern, sollte Ihr Shop angepasst werden sollen oder dieser aktuell nicht das tun was er sollte, müssen Sie sicher mtl. Kosten berücksichtigen. Die Lagerkosten können wir hier nicht beziffern, da diese abhängig von Ihrem Business sind - berücksichtigen Sie sie bei Bedarf extra. Wir lassen sie hier unberücksichtigt.

5. Dienstleister, mtl. Kosten: min. 100, realistisch 300 EUR, möglich auch viel höher Damit haben wir maßgeblichen Faktoren auf dem Tisch. Nun Addieren Sie mal schön was für Sie relevant ist.

Mittel zum Zweck: Die Frage nach dem Shopsystem

Um diese Frage zu beantworten sollten Sie sich selbst zunächst einmal die Frage nach Ihren Ansprüchen stellen, wobei das Budget natürlich auch eine Rolle spielt. Welche Klientel wird mit Ihren Waren und Produkten in Kontakt kommen? Sind bestimmte Funktionen notwendig, um die Sie das Shopsystem ergänzen müssten? Oder gibt es länderspezifische Voraussetzungen, wenn Sie z.B. nicht nur in Deutschland verkaufen wollen. Hier ist Eigenrecherche unumgänglich, denn dies kann man nicht verallgemeinern. Ich möchte nun kurz unserm Shopsystem kommen, Ihnen allerdings auch nicht den deutschen Mainstream präsentieren, denn wir sind ja auch nicht umsonst Gambio-Partner. Ich möchte hier die Marketing technischen Erfolg anderer Sales Teams überhaupt nicht schmälern. Eher im Gegenteil sollte man exakt auf diesen Teil hinweisen und wie es sich für alle darstellt - also nicht nur dem Anwender, sondern auch dem Entwickler und evtl. Partner. Also von unserer Seite: Verwenden Sie Gambio oder WooCommerce! Warum? Sind Erfahrungswerte! Ich möchte meine subjektive Haltung nun wieder aufgeben, aber eben aus Überzeugung an dieser Stelle für drei Shop Alternativen werben und nicht für den Mainstream. Erwähnen möchte ich noch Magento, welches als Shopsystem eine Sonderstellung einnimmt. Denn es ist angesiedelt im Enterprise Segment mit entsprechend hohem Aufwand und passt hier wegen dem verwendeten Zahlenwerk nicht in dieses Konzept hinein. Wenn es Sie dennoch interessiert, googlen Sie einfach danach.

The Trend is your Friend

Im folgenden sehen Sie eine Google Trends Auswertung, die das Interesse an den Drei Kandidaten darstellt.

Wir schauen uns Gambio, WooCommerce und unseren Favoriten Prestashop einmal näher an.

Gambio

Gambio ist, wie man oben unschwer sehen kann, dass älteste von den drei Systemen. Das ist durchaus ein Vorteil, denn Marktpräsenz fördert auch die Qualität und Vielfalt eines Projekts. Und diese Aspekte sind bei Gambio gerade in den letzten Monaten sehr stark in den Fokus gerückt worden. Es wurde sehr viel Zeit in ein Update sicheres System investiert, das Modular erweiterbar sein sollte, aber auch Updates sicher verkraftet, was die Anpassungen angeht. Das war zuvor und historisch bedingt ein Manko, da das ehemalige System als Basis die xt:Commerce V3 nutzte und hier Anpassungen direkt im Codekern erfolgten. Gambio Onlineshop im E-CommerceUnd auch wenn die Entwickler hier noch nicht die letzte Codezeile geschrieben haben, kann man sagen, dass diese Ergebnisse alle samt sehr gut dastehen und Gambio als solches dadurch extrem aufgewertet wird. Gambio bietet sich an, wenn man einigen individuellen Bedarf plant, da auch das responsive Template mit StyleEdit - einem Gambio eigenen Styleeditor - vom Betreiber selbst in weiten Teilen konfiguriert werden kann. Zwar existieren mehr oder weniger fertige externe Templates, dennoch wird man vermutlich Anpassungen vornehmen lassen müssen - vermutlich auch eher durch externe Partner. Aber wie gesagt, das System ist sehr flexibel und gut anpassbar, was den Kostenfaktor insbesondere in diesem Bereich sehr attraktiv ausschauen lässt.

WooCommerce

Wordpress ist das am häufigsten eingesetzte Content Management System (CMS) weltweit. Das ist insofern erstaunlich, weil es eigentlich als reines Blogsystem gestartet ist. Die massive Entwicklung am Systemkern und von Plugins seitens der gesamten Community hat es zu dem gemacht was es heute ist. DAS Content Management System schlecht hin. WooCommerce im E-CommerceUnd exakt dafür ist ein Plugin namens WooCommerce entstanden, dass daraus ein vollwertiges Shopsystem macht. WooCommerce ist wie geschaffen für die DoItYourSelf Macher, die Engagement und Zeit haben sich mit dem System auseinander zu setzen. Denn hier gibt es eine unzählige Anzahl fertiger Themes - sprich der optischen Aufbereitung und dank der Wordpress nahen Realisation kann der Shop über weitere Plugins stark erweitert werden. Wenn Sie mit den angebotenen Möglichkeiten klar kommen ist das ganze gut geeignet Ihren ersten eigenen Shop selbst aufzubauen. Aber Sie werden Probleme bekommen, wenn es das gewünschte Plugin nicht gibt. Denn die Wordpress Entwicklung ist in der Regel durchaus kostspielig, insbesondere wenn es sich um WooCommerce handelt. Zudem ist der Code bisweilen undurchdringlich und erfordert intime Kenntnisse der Lage. Kommen Sie also mit den gegebenen Mitteln klar - haben Sie hier sehr viele, preiswerte Einstiegsmöglichkeiten. Es kann aber auch geschehen, dass Sie zu einem anderen System wechseln wollen, da Sie nicht in der Art erhalten wie Sie es sich vorstellen - eben nur ungefähr.

Prestashop

Exakt da wo ein konzeptionell gut durchdachtes und ohne Altlasten Shopsystem gefragt ist, kommt nun Prestashop ins Spiel. Weder besitzt es eine andere Historie als die die es selbst geschrieben hat (siehe Gambio), noch ist bei der Installation eines ungefähr passenden Plugin Schluss mit der akzeptablen Anpassungsmöglichkeit (WooCommerce). Dies ist eine Ernstzunehmende und meiner Meinung nach die bessere Variante im direkten Vergleich zu Shopware - und auch Magento. Es ist intuitiv und besitzt eines besten Backends die wir kennen, es ist über Plugins/Module und über einer Modulshop möglich es optisch und technisch zu erweitern ohne direkt immer gleich zum Dienstleister zu müssen. Prestashop im E-CommerceZudem ist es rechtssicher und für verschiedene Anbieter, wie z.B. TrustesShops vorzertifiziert. Prestashop wurde in Frankreich 2007 unter mithilfe von Online-Händlern entwickelt. Es besitzt also schon von Haus aus ein Händler Gen, dass man ihm auch durch seine intuitive Bedienung anmerkt. Es wurde in mehr als 60 Sprachen übersetzt und kommt Weltweit in mehr als 250.000 Onlineshop und in mindestens 160 Ländern zum Einsatz. Die Anzahl der Community Mitglieder steigt ständig und damit auch die daraus entwickelten Plugins und Themes. Sie erhalten damit ein zukunftssicheres System, welches gerade im deutschsprachigen Raum ständig neue Händler überzeugen kann.

Mobile first

Alle oben genannten Shopsysteme beachten dieses Motto und bieten responsive Templates, bzw. Themes an. Das wird Google freuen und ist bei den Systemen die etwas auf sich halten der Standard. Sie können das auch bei einer Shop-DEMO Version testen, indem Sie die URL kopieren und dies bei Google Insights testen. Etwas aktueller ist das auch hiermöglich.

Content erstellen - Holistisch? Ganzheitlich!

Content is King - but Quality is Queen.

Die Idee ist da, die Sinnhaftigkeit des Vorhabens ermittelt, der Budget Plan ist klar, das Shopsystem ausgesucht. Und jetzt? Es geht um Ihren Content. Aber Holistischer Content? Was ist das? Nun, nicht mehr und weniger als Ganzheitlicher Content. Einzigartiger dazu. Ich habe gleich mal an Douglas Adams und „Dirk Gentlys Holistische Detektei“ denken müssen als ich diesen Begriff "Holistisch" das erste Mal las. Mit dem im Jahr 2001 leider viel zu früh verstorbenen Autor hat der Begriff überein, dass er ebenso die Phantasie der Lesers anregt wie das Buch selbst das tat und immer noch tut. Und er ist Zielgerichtet auf weitere Schlagwörter wie „ganzheitlich“ oder „umfassend“, womit wir auch schon beim Thema wären.

Ziel ist es ein Thema umfassend abzuhandeln, so dass der Besucher der entsprechenden Webseite keine weiteren Dienstleister mehr besuchen muss, um im besten Fall alle noch offenen Fragen beantwortet zu bekommen. Das liest sich soweit zwar erst einmal halbwegs entspannt, wenn man das Thema aber kennt indem man sich bewegt, birgt es aber, wie der Anfang des Adams Buchs, einigen Sprengstoff - hier in Form von gut lesbaren, aber inhaltlich korrekten „Bringstoff“, der abzuliefern wäre. Denn ein Thema mit all seinen – zumindest zum näheren Themenkomplex zählenden - Facetten auf einer Seite so zu beschreiben, dass man als Leser und Besucher auch den nötigen „Spirit“ erhält bis zum Ende weiterzulesen, das ist eine Herausforderung. Denn all zu schnell landet man in einer Bleiwüste ohne jeglicher Leichtigkeit – also genau beim Ergebnis ohne „Spirit“. Man könnte das Thema sicher in Buchform abhanden – ich beschränke mich hier auf das wesentliche und lasse Begriffe wie „holistisch“ oder auch „Rankbrain“, außen vor. Ziel ist es daher statt auf einen zwei, drei Keywords hin abzielenden Text, hochwertigen Content zu schreiben der thematisch umfassend, aber sich - kontextsensitiv – näheren Themenkomplex bewegt.

Und wie schreibe ich nun guten Content?

Ein paar einfache Tipps dazu möchte ich an dieser Stelle als Einstieg in dieses Thema geben. Alles weitere dazu auch in diesem Buch: Storytelling

  1. Legen Sie ein Ziel fest. Was also wollen Sie erreichen?
  2. Suchen Sie sich dazu eine kleine Story-Idee heraus - sprich, versuchen Sie kleine Geschichten um einen Artikel ranken zu lassen und fügen Sie sie als Beschreibung zum entsprechenden Keyword und Artikeltext hinzu. Sie wissen nicht wie Sie das machen sollen? Kann ich verstehen, es braucht etwas Zeit das Thema durchdrungen zu haben.
  3. Lassen Sie sich inspirieren. Lesen Sie ein Buch über Storytelling - das neben stehende Exemplar z.B. hilft Ihnen vielleicht weiter. Ich habe es übrigens auch gelesen und ich fand es sehr gut.
  4. Sprechen Sie mit Ihrer Familie, Freunden und Kollegen - dichten Sie gemeinsam an einer Story.
  5. Notieren Sie eine Zeitlang Ideen und kanalisieren Sie sie als Ziel in eine Story.
  6. Und ganz Wichtig. Seien Sie Authentisch. Nehmen Sie sich nicht so ernst. Seien Sie auch lieber ein kantiges Etwas als ein rundes Nichts - eben eines mit Aussagekraft :)

Die wichtigsten SEO Tipps und wie funktioniert eigentlich die "Suchmaschinenoptimierung"?

Der Shop ist Online und nun? Nun geht es darum Ihren Shop in den SERPs - den s.g. Serach Engine Result Pages, zu Deutsch den "Suchmaschinen Ergebnisseiten", dem was Google nach der Eingabe einer Suche ausgibt - soweit es geht nach vorne zu bringen. Dazu steht Ihnen der Klassiker "Suchmaschinenoptimierung" oder kurz SEO zur Verfügung. Hier optimieren Sie Ihren Shop, sprich die Seiten mit Artikeln, Content und restlichen Inhalten so, dass man Sie nach Eingabe eines Keywords bei Google möglichst weit mit einer Ihrer Webseiten/Shopseiten findet. Am besten sogar auf der ersten Seite (Pos. 1-10), am allerbesten an der erste Stelle (Pos. 1). Das Problem dabei ist allerdings - Sie sind nicht allein mit diesem Vorsatz. Die Kunst ist nun herauszufinden welchen Suchbegriff - das Keyword - jemand bei Google verwendet, um das zu finden, was er sucht. Hier sieht man auch schon das Problem - es ist eben sehr individuell möglich etwas zu suchen und zu finden. Es muss auch nicht die Mainstrem Suche sein, es kann auch ein s.g. Nischen Keyword sein, welches aus mehr als nur einem Keywords besteht:

Bsp.: Sie suchen Laufschuhe.

Google Treffer bei Eingabe von "Laufschuhe": Ungefähr 3.860.000 Ergebnisse

Suchen Sie aber konkreter nach Nike Laufschuh sind es schon weniger Ergebnisse und eine genauere Trefferliste,

Google Treffer bei Eingabe von "Nike Laufschuh": Ungefähr 579.000 Ergebnisse

Je genauer Sie also suchen, mit mehr als nur einem Keyword, je schneller werden Sie auch genau das finden was Sie suchen. Allerdings sinkt logischerweise bei dieser genaueren Suche auch die gesamte Anzahl derer, die überhaupt danach suchen - eben gegenüber denen, die unspezifischer suchen. Das heißt, dass aus dem Kreis dieser Interessenten auch weniger Ihre Seite besuchen werden können. Allerdings haben Sie so auch nur die Interessenten auf Ihrer Seite, die genau das finden wollten was Sie anbieten. Sie haben durch diesen Trick also garnichts verloren, Sie haben für die Suchenden nur den Weg freigeräumt, mit Blick auf Ihren Shop - und den Ihrer Mitbewerber, die auf die gleiche oder ähnliche Keyword Kombination hin optimiert haben. Von Vorteil ist es eine Keyword Kombination zu verwenden die ein Suchvolumen von mindestens 1.000 Suchen pro Monat besitzt, um einfach mal eine realistischen Wert zu nennen. Je länger Ihr Suchbegriff aber wird, desto weniger werden genau danach suchen. Das müssen Sie berücksichtigen wenn Sie Ihre Texte daraufhin optimieren. Auch ist von Belang wie viele Anbieter noch mit Ihnen im Wettbewerb stehen. Das alles erfahren Sie von dutzenden Tools, die Sie im Web kostenlos und kostenpflichtig finden. Z.B. wäre WISE für den Anfang eine gute Wahl. Es hat ein Klasse Preis-/Leistungsverhältnis und ist mit allen nötigen Wassern gewaschen, soll heißen: Es kennt alle wichtigen Tools zur Analyse.

Ergo sollten Sie Ihren Content auf ein so genanntes "Longtail Keyword" hin optimieren und nicht auf die allgemeine Kurzform, den s.g. "Short Heads".

Platzieren Sie das Keyword möglichst weit vorn in einem Absatz, es sollte im Titel und in der META Description, sowie in H1 zu finden sein. Verwenden Sie es aber sparsam und auch mal mit einem Text Attribut wie Fett, kursiv oder unterstrichen. Wie Sie genauer und nach heutigen Maßstäben relevanter Ihren Content optimieren, dass erfahren Sie hinter dem Begriff WDF/IDF Optimierung. Einfach mal googlen. WDF/IDF kennt das SEO-Tool(WISE) von oben übrigens auch. ...